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DIE HERAUSFORDERUNG
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DIE HERAUSFORDERUNG

(Park-)Verkehr steuern

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Stadtplanung

(Park-)Verkehr steuern

Wie öffentlicher städtischer Raum am besten genutzt und verteilt werden kann, wird gerade vor dem Hintergrund der Klimakrise stark diskutiert. Steigende Temperaturen, die mehr Stadtgrün erfordern, rasant steigende Mieten, aber auch die Corona-Pandemie zeigen deutlich, wie kostbar (öffentlicher) Raum ist. Das steht in markantem Widerspruch zur stetig wachsenden Anzahl immer größerer Autos, die wiederum mehr öffentlichen Raum einnehmen – in Bewegung wie im Parkzustand, ohne, dass Halter*innen in Abhängigkeit zur Größe der Vehikel dafür bezahlen müssen.

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Gleichzeitig trägt der durch die Parkplatzsuche verursachte Verkehr in erheblichem Maße zu Luftverschmutzung und Lärmbelastung in den Kommunen bei. Falschparkende gefährden die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmender und erschweren das Durchkommen von Polizei oder Rettungskräften. Nicht nur Umweltbewegungen wie Critical Mass und Fridays for Future fordern deswegen, dass das Parken von Autos innerhalb der Kommunen intelligent gesteuert werden sowie alternative Mobilitätskonzepte entwickelt und umgesetzt werden sollen.

Mit Ihrer Herausforderung sind Sie nicht allein. Tauschen Sie sich im zugehörigen Forum mit anderen Akteur*innen aus, um die passende Lösung gemeinsam anzupacken!

HANDLUNGSANSÄTZE

  • Sensoren und Kameras können in der bereits bestehenden (städtischen) Parkinfrastruktur installiert werden, um Parkraum gezielt zu monitoren.
  • (Bereits vorhandene) Sensoren und Kameras können an ein Daten Plattform angeschlossen oder neu installiert werden, um die Datenbasis des Parkraums zu verbessern.
  • Parkhausbetreiber liefern oft Informationen und Daten in Echtzeit, welche in ein städtisches Parkleitsystem eingebunden werden können.
  • Je umfassender das strategische Verkehrsleitsystem der Kommune ist, desto größer sind die verkehrssteuernden Effekte insgesamt.
  • Je umfassender Parkräume abseits der Straßen, also zum Beispiel Parkhäuser – auch im privaten Besitz – in das Leitsystem aufgenommen werden, desto mehr öffentlicher Raum kann freigegeben werden und desto nachhaltiger werden die Steuerungseffekte.
  • Die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die Navigationssysteme herstellen, verbessert Effekte.
  • Die Umwidmung von Parkplätzen muss kommunikativ begleitet werden. Chancen für Anwohner*innen und Bürger*innen müssen greifbar gemacht werden.

CHANCEN

  • Für alle: Durch gezieltes Parkraummanagement muss weniger Raum für das Parken vorbehalten werden.
  • Dieser Raum kann zum Beispiel für andere Verkehrsteilnehmende zur Verfügung gestellt, aber auch entsiegelt und zum Beispiel als Grünfläche gestaltet werden.
  • Reduzierung des Autoverkehrs und damit einhergehend der Luft- und Lärmbelastung.
  • Gefährdung und Behinderung durch Falschparkende wird minimiert.
  • Für Autofahrende:Suchzeit nach Parkplätzen wird minimiert und besseres und schnelleres Vorankommen im Fließverkehr.
  • Für Kommunen: Besseres Verständnis des Nutzerverhaltens sowie lokaler Verkehrsmuster.
  • Beeinflussung der Parksuchzeiten.
  • Finanzielle Einnahmemöglichkeiten.
  • Entwicklung neuer intelligenter und nutzerorientierter Mobilitätskonzepte unter Einbeziehung von Smart Grid-Lösungen (intelligente Stromnetze/E-Autos als Speicher).

Eine Plattform als Basis für viele Anwendungen

Über die DKSR Offene Urbane Datenplattform können Sie alle benötigten Daten vernetzen und verarbeiten

Lösung(en)

MOBILE ANWENDUNGEN (APPS) FÜR SMART PARKING  

 Off-Street Smart Parking 

Intelligente Parkraumbewirtschaftung an Ladestationen

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Daten

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