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DIE HERAUSFORDERUNG
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DIE HERAUSFORDERUNG

Geteilte Mikromobilität regulieren

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Stadtplanung

Geteilte Mikromobilität regulieren

Geteilte Mikromobilität bezeichnet die Fortbewegung mit unmotorisierten bzw. elektrisch angetriebenen Kleinstfahrzeugen, die zur kurzfristigen Nutzung gegen Bezahlung in der Stadt bereitgestellt sind. Gerade auf der vielzitierten letzten Meile - also zum Beispiel von der U-Bahn bis nach Hause - bietet geteilte Mikromobilität große Chancen für günstige und CO2-neutrale Fortbewegungsmöglichkeiten. Zuletzt hat die geteilte Mikromobilität in der Form von Leihrollern und Leihfahrrädern stark zugenommen. Sie ist praktisch, per App leicht zu nutzen und funktioniert unabhängig von Verkehrsbetrieben. Ein Führerschein ist ebenfalls nicht nötig. 

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Doch daraus ergeben sich neue Herausforderungen für die Städte: andere Verkehrsteilnehmer*innen müssen ihren bereits begrenzten Raum mit den neuen Vehikeln teilen. Dazu kommt, dass E-Roller oder Leihfahrräder oft im Weg stehen. Nutzer*innen parken sie oft unkontrolliert und gedankenlos, auch weil kein Parkraum für diese Fahrzeuge definiert ist.

Wenn Sie sich mit anderen Smart City Akteuren über diese Herausforderung austauschen wollen finden sie hier den zugehörigen Beitrag Im Forum.

Mit Ihrer Herausforderung sind Sie nicht allein. Tauschen Sie sich im zugehörigen Forum mit anderen Akteur*innen aus, um die passende Lösung gemeinsam anzupacken!

HANDLUNGSANSÄTZE

  • Die grundsätzliche Raumaufteilung innerhalb der Städte hin zu mehr geteilter Mobilität erfordert auch mehr Platz für diese Mobilitätsformen, die nicht zu Lasten des ohnehin benachteiligten Rad- und Fußverkehrs gehen dürfen.
  • Gezielte Steuerung:Um die Fahrzeuge privater Unternehmen besser kontrollieren zu können, benötigt die Kommune eine klare Vorstellung, welchen Nutzen sie aus dieser Form der geteilten Mobilität ziehen kann - und will.
  • Gezielte Steuerung:Die Privatunternehmen sollten zur Bereitstellung ihrer Daten für die Kommune durch z.B. eine standardisierte Schnittstelle verpflichtet werden.
  • Darauf aufbauend kann ein klarer Rahmen entwickelt werden, in dem sich die Anbieter und Nutzer*innen der Fahrzeuge bewegen.
  • Klare Verantwortlichkeiten bei falsch geparkten, beschädigten oder falsch benutzten Vehikel führen zu größerer Akzeptanz bei allen Verkehrsteilnehmenden.

Chancen

  • Geteilte Mikromobilität ist einer der zentralen Bausteine für eine CO2-neutrale, platzsparende und günstige Mobilität in der Stadt.
  • Besonders zur Lösung des „First-and-Last-Mile“ Problems, also zum Beispiel dem Weg von den öffentlichen Transportmitteln hin zur Wohnungstür, bieten sie neue Möglichkeiten.
  • Geteilte Mikromobilitätskonzepte sind von Natur aus digital. Die entstandenen Daten können der Kommune helfen, das Mobilitätsverhalten der Bürger zu verstehen und mit diesem Wissen die Mobilitätsformen entsprechend zu steuern und das Angebot zu verbessern.
  • Große Chancen liegen insbesondere in dem Betrieb von geteilten Mikromobilitätsformen über eine Plattform in Ergänzung zum ÖPNV und durch kommunale Unternehmen.
  • Sogar flexible Veränderungen der Verkehrsvorschriften, wie beispielsweise eine Erstellung dynamischer Parkbereiche je nach Auslastung, sind möglich.

Eine Plattform als Basis für viele Anwendungen

Über die DKSR Offene Urbane Datenplattform können Sie alle benötigten Daten vernetzen und verarbeiten

Lösung(en)

(Mikro-) Mobilitäts Apps

Geofencing für Mikromobilität

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Daten

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